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Madeiraurlaub im September 2003 |
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vom
11.09. bis
25.09.2003 Haben wir |
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Anfahrt: Nach ca. 4 Stunden erreicht man den Flughafen in Funchal. Die Landung ist auf Grund der Windverhältnisse auf der Insel ist schon eine ganz schön wackelige Angelegenheit gewesen. |
Unterkunft: Untergebracht waren wir im Hotel Galomar, welches ein Teil des Hotelkomplexes Galoresort ist. Der gesamte Komplex ist sehr großzügig angelegt und man findet auch immer mal ein ruhiges Plätzchen, wenn man mal allein sein möchte. So kann man sich auf die Rasenflächen des Hotel Galomar zurück ziehen oder sich am kleinen Süßwasserpool auf dem Gelände des Hotel Ondamar die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Wer es lieber etwas turbulenter mag, der fährt mit dem Aufzug an den "Lido", das ist ein Stück betonierte Bucht, von welcher aus man direkt über Leitern in den Atlantik steigen kann, allerdings ist es hier am Wochenende sehr voll, da es auf Madeira keine Privatstrände gibt. |
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Die Anlage und die Zimmer sind sehr gepflegt und sauber. Wenn man als Taucher nach Madeira kommt, so bietet sich das etwas günstigere Galomar an, da dieses mehr oder weniger direkt über der Tauchbasis liegt. Die Zimmer sind geräumig, es gibt genügend Ablageflächen und Bügel in den Schränken. Wer es lieber etwas größer mag, ist wohl im Hotel Ondamar besser untergebracht. Einziger Nachteil im Galomar ist der Morgenspaziergang zum Frühstück, denn auf Madeira gibt es immer nur zwei Wege entweder Berg auf oder Berg ab. Das Frühstücksbuffet ist gut und reichhaltig. Wir haben nur Frühstück gebucht, da die einheimische Küche sehr gut und abwechslungsreich ist. |
Tauchen: Tauchen auf Madeira heißt natürlich auch klettern, da die Tauchbasis jedoch direkt am Lido liegt, wird uns Tauchern so einiges leicht gemacht. Über bequeme und sichere Leitern lassen sich die 3 Hausriffe leicht angehen, auch wenn die See mal etwas rauer ist. Auf Grund des warmen Golfstromes trifft man im Naturschutzgebiet, welches vom Punta da Olivaira im Osten bis kurz vor Funchal im Westen reicht, sowohl Meeresbewohner an, welche man aus dem Mittelmeer kennt, als auch solche die eher in wärmeren Gewässern wie z. B. dem Roten Meer beheimatet sind. So kann man Muränen, Octopusse, Sepias, alle möglichen Arten von Krebsen und Garnelen, Zackenbarsche, Makrelen, Drückerfische, Papageienfische, Trompetenfische, Kugelfische, Seepferdchen und vieles mehr beobachten. Highlight ist sicher die Mönchsrobbe, welche sich hin und wieder mal in der Gegend aufhält. Auch Manta und Walhaisichtungen soll es schon gegeben haben. Doch die Tauchgründe beschränken sich nicht nur auf die 3 Hausriffplätze (Lavafinger, Arena und Höhle). Wenn man möchte kann man auch an den Bootstauchgängen teilnehmen, welche regelmäßig angeboten werden. |
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| Das Boot ist zwar klein, aber dafür schnell und alle Plätze sind innerhalb von 10 min erreicht. Besonders erwähnenswert ist hier wohl das T-Reef, hier wimmelt es förmlich von Drückerfischen, welche man sich buchstäblich vom Leib halten muss, wie diesen Links gezeigten, welcher permanent die Kamera attackierte. Kopfhaube ist an diesem Platz angebracht, wenn man sich nicht unbedingt die Ohrläppchen Piercen lassen möchte. Neben den Drückern gibt es hier natürlich auch noch all die anderen bereits erwähnten Meeresbewohner. Wahre Einmaligkeit besitzt wohl der berühmte "Große Gelbe von Garajau" welcher nach dem Tauchplatz benannt ist, an dem er am häufigsten anzutreffen ist. |
| In Garajau gibt es neben dem gelben Zacki auch noch die
"Normalen" braunen
Zackenbarsche und allesamt sehr zahm. Daneben kann man Rochen, Makrelen
und Barakudaschulen beobachten. Wem es immer noch nicht reicht, kann noch an den
angebotenen Nachttauchgängen teilnehmen, was wir nur jedem empfehlen können.
In der Nacht wimmelt es förmlich von Muränen, Kraken und anderem Getier am Lavafinger. Mehr Bilder dazu findet Ihr in der Bildergalerie. Weitere
Informationen zu den Tauchplätzen findet Ihr hier. |
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Die Basis: Die Basis ist perfekt durchorganisiert. Hausrifftauchgänge kann jeder, der an einem Checkdive (keine extra Kosten, einfach ein begleiteter Tauchgang zur Überprüfung der Tauchfähigkeiten und nicht nur Geldschneiderei) teilgenommen hat und über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, allein unternehmen. Immer Montag bis Samstag von 09.00 - ca. 16.00 Uhr kann man sich einfach eine volle Flasche schnappen und nach Lust und Laune tauchen. Sonntags sollte man seinen Tauchgang bis 12.00 Uhr abgeschlossen haben. Spezielle Listen sorgen dafür, das kein Taucher "abhanden" kommt. |
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| Wenn man nicht allein Tauchen kann oder möchte, kann man sich jederzeit für einen begleiteten Tauchgang einschreiben. Die Basis unterstützt auch jederzeit bei der Suche nach dem richtigen Buddy. Ob man nun im Buddyteam oder in Begleitung taucht, wenn man möchte bekommt man zu jedem Platz ein wirklich ausführliches Briefing. Diese tollen Briefings, vor allem von Roll und Gerhard, werden uns wohl immer in Erinnerung bleiben (auch der kleinste Schwamm wurde erwähnt, toll). Trotz der guten Organisation und der Professionalität ist die persönliche "Betreuung" und der "Dienst" am Taucher nie zu kurz gekommen. So ist es Sitte, nach dem Nachttauchgang noch auf ein oder auch mehr Deko- Biere beisammen zu sitzen oder in geselliger Runde Thilos Diavortag zu genießen. Bei Problemen mit der Ausrüstung, welche wir leider beklagen mussten, haben uns Roll, Steffan, Gerhard und (noch mal vielen Dank) Thilo ausgezeichnet geholfen und waren mit dem richtigen Werkzeug und Ersatzteilen zur Stelle und haben Hand an das Problem gelegt. Wir finden die Basis hat die 3 Preise von Tauchen verdient (1x 2. Platz und 2x 1. Platz als beste Tauchbasis im Atlantik). Mehr zur Basis findet Ihr hier. |
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Essen und Trinken: Madeira hat nicht nur Klassisches zu bieten. Besonders Empfehlenswert sind die Kreationen, welche die Inselbewohner aus Fisch zaubern. Die Fleischgerichte sind auch sehr gut, zumal das Fleisch wirklich zart ist. Alle Gemüseliebhaber sollten unbedingt die Gemüsesuppen probieren, welche man überall auf der Insel bekommt. Besonders häufig waren wir Gäste im Restaurante Cervejaria Alemá. Das Restaurant bietet eine große Auswahl an Gerichten und eine wechselnde Tageskarte. Die Bedienung ist sehr freundlich und aufmerksam. Da die Inhaberfamilie auch aus deutschen Mitgliedern besteht, schleicht sich auch schon mal ein Schweinebraten oder eine Schweinshaxe ins Angebot. Besonders lecker waren die Tournedos in Pfeffersosse als Wein können wir einen leckeren Rosé empfehlen (Langosta oder Mateus). Als Apperetiv ein trockener Madeirawein und als Degestiv empfiehlt sich ein Aguardente de Cana 970, ein ausgezeichneter Rum Reserva. Ein weiteres sehr gutes Restaurant (eher Biergarten und Bar aber mit gutem Essen) ist die Villa Ventura. Der Nachteil, auch hier wieder die Wege gehen Berg auf oder Berg ab und da die Villa nur 2 Tagesgerichte anbietet, kann es schon mal sein, dass der Weg umsonst war, weil einem das Tagesgericht nicht zusagt. Trotz alledem ist der Besuch im Biergarten wenigstens einmal ein Muss. Die "Mama" bereitet alle (übrigens sehr lecker) Speisen frisch am offenen Steinofen zu und während der Pausen gibt sie schon mal einen Fado zum Besten. Die Atmosphäre sollte man sich nicht entgehen lassen. Auch gehört es zu den preiswertesten Restaurants in Canico de Baixo (Preis - Leistung). |
| die Insel: Lasst es Euch auf gar keinen Fall entgehen auch einmal für 2 oder 3 Tage ein Auto zu mieten und die Insel zu erkunden. Auf Grund der 4 Klimazonen ist die Insel Landschaftlich sehr reizvoll und abwechslungsreich. Den Namen Blumeninsel trägt sie zu Recht. An jeder Straße, in jedem Wald und in den Gärten grünt und blüht es. Wir könnten nicht einmal sagen, was wir besonders reizvoll fanden. Sowohl der urwaldartige Bewuchs im Norden, die steppengleiche Hochebene (mit den einzigen geraden Straßen der Insel), die trockenere Vegetation im Süden, die bizarren Landschaften an der unbewässerten Ostspitze als auch |
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der fantastische Blick auf 1.800 m über die Berge sind überwältigend. Die Straßen sind im allgemeinen gut ausgebaut, allerdings erfordert das Fahren in einigen Gebieten, wie z.B. im Norden schon eine gehörige Portion Mut, da die Straßen sehr eng, kurvig und steil sind. An einigen Stellen gähnt der Abgrund in 100 m Tiefe unmittelbar neben der Straße. Wanderbegeisterte sollten auf jeden Fall die Wanderausrüstung mitnehmen. Auf der Insel gibt es ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen für jeden Schwierigkeitsgrad. Auf diesen Pfaden, welche teils durch dichte Wälder und teils durch bizarre und atemberaubende Berglandschaften führen kann man Natur pur und in aller Ruhe und Einsamkeit genießen. Weitere Infos zum Wandern findet Ihr hier. Aktuelle News für deutsche Urlauber finden Sie im eigens hierfür heraus gegebenen Magazin. |
Das Wetter: Im Großen und Ganzen hatten wir viel Glück mit dem Wetter. Von einem Regentag abgesehen war es immer sehr schön. Temperaturen lagen zwischen 25 und 28°C. Natürlich muss man, so mitten im Atlantik, immer mit Wetterschwankungen und teilweise recht stürmischem Wind rechnen. Aber wie heißt es so schön es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung, also Regenjacke und Pulli auf gar keinen Fall vergessen. Wassertemperaturen lagen zwischen 25°C an der Oberfläche und 23°C auf 25 m, also keine Sprungschicht vorhanden. |
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